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KAB zeigt Solidarität in Neustadt an der Donau.

Solidarität ist kein abstrakter Begriff – sie wird konkret, wenn Menschen zusammenstehen. Genau das haben Vertreterinnen und Vertreter der KAB in den vergangenen Tagen eindrucksvoll gezeigt: Beim Arbeitskampf der Beschäftigten des Autozulieferers Mahle in Neustadt an der Donau waren Mitglieder der KAB-Diözesanleitung sowie aus den Kreisverbänden persönlich vor Ort, um den Streik zu unterstützen. Gemeinsam an der Seite der Beschäftigten

Der unbefristete Streik bei Mahle richtet sich gegen die geplante Schließung des Standorts, von der mehrere hundert Arbeitsplätze betroffen sind. Für die betroffenen Beschäftigten geht es dabei nicht nur um ihre aktuelle Arbeit, sondern um ihre Existenz, ihre Familien und die Zukunft einer ganzen Region.

Die KAB hat diesen Konflikt von Anfang an aufmerksam verfolgt – und bewusst entschieden, nicht nur zuzuschauen, sondern sichtbar Solidarität zu zeigen. Vertreter aus der Diözesanleitung sowie aus den Kreisverbänden waren daher vor Ort, suchten das Gespräch mit den Streikenden und brachten ihre Unterstützung zum Ausdruck.

Arbeit ist mehr als ein Kostenfaktor. In den Gesprächen mit den Beschäftigten wurde deutlich, wie groß die Verunsicherung ist – aber auch, wie stark der Zusammenhalt. Viele der Anwesenden schilderten eindrücklich, was der drohende Verlust ihres Arbeitsplatzes für ihr Leben bedeuten würde.

Für die KAB ist klar: Gute Arbeit darf nicht allein wirtschaftlichen Erwägungen geopfert werden. Hinter jeder Entscheidung stehen Menschen – mit Würde, mit Verantwortung, mit Lebensgeschichten.

Gerade vor diesem Hintergrund ist der Streik auch ein wichtiges Signal: Er zeigt, dass Beschäftigte bereit sind, für ihre Rechte einzustehen – und dass sie dabei auf Unterstützung aus Gesellschaft und Verbänden zählen können. KAB steht für soziale Gerechtigkeit. Die Präsenz vor Ort war für die KAB mehr als ein symbolischer Akt. Sie ist Ausdruck ihres Selbstverständnisses: Einsatz für gerechte Arbeitsbedingungen, Engagement für soziale Sicherheit, Stärkung von Mitbestimmung und Solidarität.

In einer Zeit, in der wirtschaftliche Transformationsprozesse häufig zu Unsicherheit führen, braucht es Stimmen, die die Perspektive der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Mittelpunkt stellen. Ein starkes Zeichen der Solidarität. Die Begegnungen am Streikort haben gezeigt: Solidarität wirkt. Sie stärkt den Einzelnen, schafft Gemeinschaft und gibt Mut, für die eigenen Rechte einzutreten.

Die KAB wird diesen Weg weiter begleiten – kritisch, solidarisch und mit einem klaren Blick auf die sozialen Folgen wirtschaftlicher Entscheidungen

Bilder: KAB (Peter Ferstl und Willi Dürr)