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Kennenlernen und Austausch im DZO.

Die KAB entsendet, genau wie z.B. Kolping oder Gewerkschaften, ehrenamtliche Vertreter in die sogenannte Selbstverwaltung. In verschiedenen Gremien bei den gesetzlichen Krankenkassen, bei der gesetzlichen Rentenversicherung, bei Berufsgenossenschaften, Handwerkskammern etc. können diese KAB-Vertreter die Interessen der Arbeitnehmer vertreten. Eine wichtige Aufgabe also, die meistens im Verborgenen passiert. Auch beim Arbeits- Sozial- oder Finanzgericht haben Verbände die Möglichkeit, durch ehrenamtliche Richter (die nicht juristisch versiert sein müssen), die Perspektive von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beizusteuern. Auf diese Weise tragen die Arbeitnehmerverbände dazu bei, dass in wichtigen Schnittstellen der Gesellschaft die Interessen vorn Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gehört werden.

Mit dem Netzwerktreffen für diese ehrenamtlichen Vertreter hat die KAB Regensburg eine Tradition, die durch Corona unterbrochen worden war, wieder aufleben lassen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein gegenseitiges Kennenlernen und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, Bedarf an Unterstützung und Weiterbildung zu erkennen und nicht zuletzt als Anerkennung für die ehrenamtliche Tätigkeit einen unterhaltsamen und lehrreichen Tag zu gestalten.

Das Arbeitstreffen, zu dem Arthur Scheufler als Leiter der KAB Rechtsstelle einlud, fand mit gut gelaunten Teilnehmenden im Diözesanzentrum statt. Als konkretes Ergebnisse konnte der einhellige Beschluss gefasst werden, das Engagement in der Selbstverwaltung aufrechtzuerhalten. Der Wunsch nach Fortbildung bezieht sich vor allem auf eine Einweisung bei Neuantritt, aber auch regelmäßige Informationen z.B. zu einschlägigen Gesetzesänderungen stehen auf der Wunschliste. Umgekehrt wünscht sich die KAB verstärkt Rückmeldung durch die Ehrenamtlichen, um neue Entwicklungen in den Institutionen möglichst schnell in den Verband zu tragen. Um diesen Wünschen gerecht zu werden, soll es einen separaten Newsletter für die Ehrenamtlichen in der Selbstverwaltung geben und mit einem Online-Tool ein unkomplizierter Weg für Feedback an den Verband geschaffen werden.

Im Anschluss an die Sitzung waren alle eingeladen, bei einer Führung tief in die Geschichte und Architektur des Regensburger Doms und dem erst seit kurzem wieder zugänglichen Kreuzgang einzutauchen.

Die Gruppe verabschiedete sich mit der Aussicht, sich künftig bei regelmäßigen Netzwerktreffen als Videokonferenz zu treffen, die ein bis zwei Mal pro Wahlperiode durch Präsenzveranstaltungen ergänzt werden.

Text und Bilder: Ingrid Scheufler