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Kolping richtet Josefstag in Schönwald aus.

Der Gedenktag des Hl. Josef, Schutzpatron der Arbeiter und damit auch der KAB, am 19. März hat bei uns in Bayern eine lange Tradition und war bis 1968 sogar ein wichtiger Feiertag. Die Gemeinsame Feier von KAB und Kolping fand heuer unter der Federführung von Kolping in der Pfarrkirche St. Marien in Schönwald statt, der nördlichsten Pfarrei unseres Bistums. Der Abend begann mit einer Pontifikalmesse mit Bischof Rudolf, den Präsides Stephan Rödl (KAB) und Karl-Dieter Schmidt (Kolping) sowie weiteren Co-Zelebranten. Bischof Rudolf würdigte zunächst die Arbeit der Sozialverbände und spannte dann den Bogen hin zum Thema des Abends „Jugend und Handwerk”. Er hob hervor, dass Gott seinen Sohn nicht einem Schriftgelehrten, sondern einem einfachen Handwerker zur Obhut und Fürsorge anvertraut hatte. Als „Hausvater“ der Heiligen Familie habe sich Josef aktiv in die religiöse Erziehung und handwerkliche Ausbildung von Jesus eingebracht.

Stefanie Wondra, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Schönwald, begrüßte anschließend die Gäste im Kolping-Jugendheim. Carsten Kunstmann, Rektor der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule in Selb, und Christoph Schmidtkunz, Metzgermeister, sprachen dann zum Thema „Jugend und Handwerk“. Beide Referenten stellten anschaulich dar, wie schwierig es in der heutigen Zeit ist, zum einen Schüler für ein Handwerk zu begeistern und zum anderen insbesondere auch Eltern von der Wertigkeit einer Handwerksausbildung ihrer Kinder zu überzeugen. Hier seien die Schulen besonders gefordert. Denn das Handwerk biete jungen Menschen, die eine Neigung zu praktischer Arbeit haben, Karrierechancen und sei zudem „KI-resistent“.

Der gelungene Abend klang mit einem gemütlichen Abend und anregenden Gesprächen aus.

Text: KAB

Bilder: Michael Träger