Beziehungen leben im Spannungsfeld von Familie und persönlicher Lebenssituation.
Vom 18.-19. September trafen sich 18 Teilnehmerinnen im Haus Johannisthal zu den traditionellen KAB Bildungstagen für Frauen.
Den Freitagabend gestaltete Christine Sollfrank mit einem Filmgespräch zu „die Unbeugsamen“. Der Film erzählt die Geschichte der Frauen der Bonner Republik, die Politik nicht allein den Männern überlassen wollten und selbstbewusst gegen Vorurteile und für ihre Rechte und Gleichstellung eintraten. Die Dokumentation führte zu einer lebhaften Diskussion und großer Bewunderung für die mutigen Frauen, die eine so wichtige Vorarbeit für die gegenwärtige Generation von Politikerinnen leisteten.
Der Samstag stand unter dem Titel „Beziehungen leben im Spannungsfeld von Familie und persönlicher Lebenssituation“. Die beliebte Referentin Dr. Waltraut Lorenz näherte sich dem Thema behutsam durch Ausführungen bezüglich kindlicher Prägungen, Werthaltungen und lebensgeschichtlicher Beziehungs-Erfahrungen. Sie erläuterte die komplexen Zusammenhänge zwischen Verletzung und Verhalten und ermutigte die Teilnehmerinnen, ihre eigenen lebensgeschichtlichen Konflikte auf Kommunikationsfallen und destruktive Verhaltensweisen zu überprüfen. Alle Frauen waren sich einig, dass die präsentierten Lösungsmodelle helfen können, Teufelskreise in Beziehungen zu durchbrechen und konstruktive Mechanismen zu erlernen.
Das Seminar klang mit einem Gottesdienst und einem gemeinsamen Abendessen aus. Nächstes Jahr finden die Bildungstage für Frauen vom 17.-18. September im Haus Hermannsberg in Wiesent statt.
Text und Bilder: Brigitta Alkofer

