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Die KAB Waffenbrunn radelt nach Altötting.

Auch im Jahre 2025 und damit bereits zum 19. Mal organisierte die KAB Waffenbrunn eine Wallfahrt mit dem Fahrrad von Waffenbrunn nach Altötting. Am Tag nach Fronleichnam trafen sich 31 Fahrradpilger und zwei Begleitpersonen um 6.00 Uhr morgens am Kirchplatz in Waffenbrunn. Nach dem Verladen des Gebäcks spendete der Pfarrvikar Pater Joseph in der Pfarrkirche in Waffenbrunn den Reisesegen und verabschiedete die Pilger. Anschließend machten sich die Fahrradpilger auf den Weg. Bei schönem und warmem Wetter ging es meist auf Radwegen und Nebenstraßen los. Nach kurzen Stopps in Altrandsberg und Mitterfels wurde die Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg angesteuert. Dort war nach 61 km die erste größere Pause vorgesehen. Es stand eine kurze Besichtigung der Wallfahrtskirche und der Gottesmutter vom Bogenberg, einer „Mater gravida“ (Maria in der Hoffnung) auf dem Programm. Anschließend trafen sich die Teilnehmenden in der Wallfahrtskirche zu einer Mittagsandacht. Gestaltet wurde diese von Pater Joseph, der mit dem Auto nach Bogenberg kam. Gegen 12.30 Uhr ging die Fahrt weiter zu einer kleinen Kapelle in dem Weiler See. Dort gestaltete Barbara Link, die zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Baby ebenfalls als Fahrradpilgerin teilnahm, eine Nachmittagsandacht. Das Thema lautete „Hoffnung auf einen guten Weg“. Am Nachmittag fuhr die Pilgergruppe dann weiter nach Haidlfing, wo in einem Biergarten Gelegenheit für eine Brotzeit bestand. Anschließend ging es weiter über den Isarradweg vorbei an Landau und Dingolfing bis nach Oberteisbach, das nach 119 km erreicht wurde. Im dortigen Gasthof übernachteten die Fahrradpilger. Am nächsten Tag ging die Fahrt um 7.30 Uhr weiter. Nächster Zwischenstopp war Frontenhausen. In der dortigen Pfarrkirche fand die Morgenandacht statt. Das Thema war „Hoffnung auf den Erhalt der Schöpfung“. Gestaltet wurde die Andacht wieder von Barbara Link. Danach ging es weiter, durch die hügelige Landschaft nach Seemannshausen. Im Wirtsgarten der Schlossgaststätte bestand die Gelegenheit, eine Brotzeit einzunehmen. Bei Seemannshausen gibt es auch eine kleine private Kapelle. Dort hat Barbara Link ebenfalls eine Andacht für die Gruppe gestaltet. Diese stand unter dem Wahlspruch „Hoffnung auf Frieden“. Danach wurde die letzte Etappe in Richtung Altötting angetreten. Über Gangkofen, Massing, Pleiskirchen und Winhöring kam die Gruppe dem Ziel Altötting immer näher. In Winhöring wurde das Pilgerkreuz, das die Gruppe mitführte, am Fahrrad von Timo Betz angebracht. Er durfte es als jüngstes Mitglied der Pilgergruppe nach Altötting fahren. Am frühen Nachmittag wurde dann der Kapellplatz erreicht. Nach einer dreimaligen Umrundung der Gnadenkapelle fuhr die Gruppe zum Sportgelände in Altötting. Dort konnten die Fahrräder abgestellt werden. Außerdem bestand Gelegenheit zum Duschen. Nach einer Freizeit fand um 16.00 Uhr der Abschlussgottesdienst in der Bruder-Konrad-Kirche statt. Diesen zelebrierte Pater Joseph, der mit dem Auto nach Altötting gekommen war. Nach der Verladung der Fahrräder und dem Abendessen wurde die Rückfahrt mit einem Bus angetreten. Gegen 20.45 Uhr waren die Fahrradpilger wieder zurück in Waffenbrunn. Die Wallfahrt wurde durch die KAB durchgeführt und von Franz Zollner vorbereitet. Thomas Betz führte die Pilgergruppe auf der Fahrt an. Das Begleitfahrzeug wurde von Gisela und Robert Ederer gefahren. Die Organisatoren und die Teilnehmenden waren froh, dass die Fahrt wieder bei schönem Wetter und ohne Pannen stattfinden konnte. Viele Teilnehmende haben sich bereits für nächstes Jahr wieder angemeldet. Die 20. Fahrradwallfahrt der KAB Waffenbrunn ist für den 5. und 6. Juni 2026 geplant. Es können ca. 30 Personen auf Fahrrädern teilnehmen.

Text und Bilder: Franz Zollner