KAB Zeitlarn hält Erinnerung lebendig.
Das Koreluskreuz am Waldrand von Neuhof erinnert an die Familien Platzer, Korelus und Schuster, die nach ihrer Vertreibung aus ihrer Heimat Karlsbad in Neuhof eine neue Heimat fanden. Aus Dankbarkeit und als Zeichen ihres Glaubens errichteten sie im Jahr 1951 die Andachtsstätte, die damals von Pfarrer Steindl feierlich eingeweiht wurde. Im Jahr 2026 jährte sich ihre Errichtung zum 75. Mal.
Im Laufe der Jahre waren die Gedenktafeln stark verwittert und der eingravierte Text kaum noch lesbar. Da die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Zeitlarn das Koreluskreuz seit vielen Jahren für ihre traditionelle Maiandacht nutzt, bestand der Wunsch, die Tafeln zu erhalten und wieder gut lesbar zu machen.
Die beiden KAB-Mitglieder Robert Brandl und Alfons Holler übernahmen diese Aufgabe mit großem Engagement. Sie erneuerten die Erinnerungstafeln und trugen damit dazu bei, dass die Geschichte der Vertriebenenfamilien und die Erinnerung an ihre neue Heimat auch für kommende Generationen erhalten bleiben.
Auf den Gedenktafeln ist folgender Text zu lesen:
„Als man uns aus der Heimat trieb
War grenzenlos das Leid,
doch eine Hoffnung ja die blieb,
„DER HERR HILFT ALLE ZEIT“
Der Herr er gab uns neue Kraft
Im Dörfchen hier am Regen
Mit vieler Mühe wurd` geschafft
er gab uns seinen Segen
und seine Wunder merkten wir
die er an uns vollbracht
drum haben wir zum Dank dafür
die Andacht hier gemacht.
Hier woll`n wir beten jederzeit
ZU DIR HERR JESU CHRIST
Bis Du uns rufst zur Ewigkeit,
wo endlich Frieden ist.“
(Korelus)
Errichtet v.d. Heimatvertriebenen:
Anton & Anna KORELUS, Karl & Ritschi SCHUSTER, Hans & Mitzi SCHUSTER, Josef & Emmi PLATZER, aus Karlsbad